cäcilien - pfarrchor - eitorf

 

1932 bis 1951

  •  1932

20. Nov.,  40 Jahrfeier des Cäcilien-Pfarrchors mit dem Diözesan-präses Prof. Dr. Mölders aus Köln, dem Bezirkspräses von Falkenstein aus Blankenberg und vielen anderen Gästen.

Begonnen wurde der Tag mit dem Gottesdienst um 7:30 Uhr, gesungen wurde die Speyrer Domfest-Messe von Haas.
Im feierlichen Hochamt um 10:15 Uhr wurde vom Chor die 8-stimmige E-Moll Messe von Bruckner gesungen.

In der Festversammlung um 16:30 Uhr im Saale Biesenkamp mit allen, knapp 100 Chormitgliedern brachte der Chor das „Halleluja“ aus dem Messias und „Du bist´s, dem Ruhm und Ehre gebührt“ von Händel, den Choral „Ave Maria gratia Plena“ und als Glanzpunkte des Abends, das 7.St. „Ave Maria“ von Bruckner und aus „Die Schöpfung“ von Haydn, „Singt dem Herrn alle Stimmen“ und „Vollendet ist das Werk“, zum Vortrag.
Von allen Ehrengästen wurde dem Chor höchstes Lob für seine Qualität zuteil.

Chorleiter Peter Schmidt wurde mit der Überreichung des päpstlichen Ordens „Pro Eclesia et Pontifice“ für 30 Jahre hervorragende Leistung als Kirchenmusiker, höchste Ehre zugesprochen.

  • 1933

28. Nov., Christ König Fest Öffentliche Einladung der Kath. Pfarrgemeinde an alle Eitorfer Bürger zur Christus-König-Feier im Saal Biesenkamp.
Die gemeinsame Feier mit erfreulich vielen Christen der ev. Gemeinde wurde zu einem Bekenntnis des Königtums Jesu Christi und einer Demonstration gegen die Herrschaft der Nationalsozialisten.
Der Chor sang Teile aus der Messe
„Papae Marcelli“ von Palestrina, Chorsätze von Piel, Springer, Wöss und Chöre aus „Die Schöpfung“ von Haydn

  • 1934

25. März,  17:00 Uhr, Vesper mit feierlicher Einweihung der neuen Klaisorgel durch Dechant und Präses Lapp. Die Orgel wurde von Domorganist Prof. H. Bachem gespielt. Der Kirchenchor sang Motetten von Orlando di Lasso, Desideri und Bruckner.

Organist Peter Schmidt hatte durch jahrelanges, unermüdliches und emsiges Betreiben dafür gesorgt, dass eine neue und qualitativ hochwertige Orgel beschafft wurde.

  • 1937

19. Nov.,  stirbt der Präses, Dechant und geistlicher Rat Gerhard Lapp. In der Begräbnisfeier singt der Chor das Requiem von Wöss.

  •  1938

23. Jan.,  Einführung des neuen Pfarrers und Präses, Albert Nathan. In der Messfeier sang der Chor, „Jubilate Deo“ von Orlando di Lasso, aus dem Messias von Händel das „Halleluja“ und „Tantum ergo“ von Bruckner.

  • 1939

Letzte Generalversammlung und Einstellung der Aufzeichnungen bedingt durch die politischen Ereignisse und Ausbruch des II. Weltkrieges.

Pfarrer und Präses Albert Nathan verstirbt. Der neue Pfarrer und Präses Johannes Arets wird am 24. Sep. in die Gemeinde eingeführt.

  • 1945

Die Kriegsereignisse nehmen ihren verheerenden Lauf. Bei den beiden Bombenangriffen am 8. und 17. März 1945 auf den Ortskern wird auch unsere Pfarrkirche St. Patricius schwer in Mitleidenschaft gezogen.

An der Neueinrichtung der Kirche beteiligen sich der Kirchenchor und der Organist Peter Schmidt mit einer Finanzierungspatenschaft.

19. Mai,  Erste Generalversammlung des Kirchenchors nach dem Krieg.
Bei der Vorstandswahl wird auf  Veranlassung des Präses Arets, gemäß den Statuten, ein neuer Vorstand mit einem  Vorsitzenden gewählt.
Neuer Vorsitzender wird Josef Dohr.

  • 1949

Zwischen Pastor Arets und seinem Organisten ist es nach zunehmenden Spannungen nun zum irreparablen Bruch gekommen.
Musik und musikalische Kompetenz ist nicht gerade die Stärke des Pfarrers. Der Kirchen­vorstand, um einen Ausweg bemüht, schlägt Herrn Schmidt vor, seine Dienstkündigung auszusprechen. Da er sich aber im Recht sieht, unterbleibt dieser mildernde Schritt.
Dem Organisten wurde zum Jahresende gekündigt, nach über 46 Jahren Dienst in der Pfarrei St. Patricius.

  • 1950

05. Jan.  Auf Anregung des Präses und ersten Vorsitzenden Pfr. Arets, der Chor brauche einen zweiten Vorsitzenden, wurde bei der General­versammlung Willi Oberemdt in dieses Amt gewählt. Es wurde auch eine Vertrauensperson für die weiblichen Chormitglieder gewählt.
Neuer Chorleiter und Organist wird Alfred Röttger der im März seine Tätigkeit in St. Patricius beginnt.

Chorleiter Alfred Röttger

22. Okt.  Kirchenmusikalisches Konzert in St. Patricius unter◊ 1951
A. Röttger.
Um dies durchführen zu können, musste eine Erlaubnis vom Generalvikar in Köln eingeholt werden.
Der Chor brachte Chöre und Arien aus dem
Weihnachts-Oratorium und der Johannes-Passion von J.S. Bach zum Vortrag.
Orchesterbegleitung durch den Musikkreis Eitorf.

Dieses Konzert war ein Erfolg und gab dem Chor und der Zusammenarbeit mit dem Musikkreis wichtige Impulse.
Organist Röttger richtete den Chor auf drei Schwerpunkte aus: Choral-Gesang, mehrstimmige Messen und Chorsätze auch in deutscher Sprache.

Präses Arets betonte die Wichtigkeit der Übersetzung der Texte zum Verständnis für die Kirchenbesucher.

  • 1951

21. Okt. Grosses Konzert in St. Patricius. Die Schöpfung von Josef  Haydn.
Mitwirkende:
Cäcilien-Pfarrchor St. Patricius, Sängerknaben St. Patricius, MGV Concordia  Eitorf-Kelters,
Orchester:
Musikkreis Eitorf, Westerwälder Instrumentalkreis.
Leitung:
A. Röttger