Cäcilien-Pfarrchor
Cäcilien-Pfarrchor
Aktuelles
Programm 2019
Jubiläum 125 Jahre
 Konzert 29.03.2015
Konzert 04.01.15
Diözesantag
Wer singt betet dopp
Pontifikalamt Siegbu
Unser Chor
Unser Gesang
120 Jahre Chronik
Gästebuch
Kontakt
Vereinsleben
Chorausflug 2019
Chorausflug 2017
Chorausflug 2016
Chorausflug 2015
singen im Dom 2016
Orgelkonzerte
Mitgliederv.2019
Datenschutzerklärung
Impressum

 

Chorausflug 2019

 

Chorfahrt nach Metz 

Endlich war es soweit! Am Freitag, den 6.9. startete um 8 Uhr morgens im Nebel von Eitorf unsere Chorfahrt nach Metz. Unser netter Busfahrer Hans begrüßte alle an Bord und wünschte jedem eine gute Reise.

 

Nach einer guten Stunde Busfahrt erreichten wir unser erstes Etappenziel: Maria Laach. Vor der Klosterkirche erwartete uns Pater Albert und geleitete uns in die schöne Kirche. Unser Basssänger Edgar Krause hatte sich freundlicherweise bereit erklärt, das Dirigat zu übernehmen und löste diese Aufgabe mit Bravour. So konnten wir vor und nach dem Reisesegen einige Lieder in der Kirche erklingen lassen. Pater Albert betete mit uns um Gottes Schutz auf unserer Reise und eine gesunde Heimkehr, und erteilte uns den Segen.

 

Danach teilten wir uns in zwei Gruppen. Eine Gruppe begleitete Pater Albert ins Klostergebäude, um einen Film über die Verbindung zwischen dem Kloster Maria Laach und Metz anzusehen. Die zweite Gruppe begab sich bei inzwischen strahlendem Sonnenschein auf einen Spaziergang um den Laacher See. Beim Blockhaus am See trafen wir wieder zusammen und stärkten uns bei einem zweiten Frühstück mit Kaffee und belegten Brötchen. Anschließend setzten wir unsere Fahrt nach Metz fort. Am frühen Nachmittag erreichten wir unser im Stadtzentrum von Metz gelegenes Hotel. Die Zimmer wurden verteilt und jeder könnte sich häuslich einrichten. Nach einer Ruhepause trafen wir uns nachmittags und machten uns auf den Weg durch die Stadt zur Kathedrale St. Etienne. Dort erwartete uns eine kleine Bimmelbahn, der " Petit Train ". Bei einer einstündigen Rundfahrt bekamen wir einen ersten Eindruck von den zahlreichen historischen Bauwerken. Da Metz im 2. Weltkrieg verschont wurde, gibt es wirklich sehr viele davon. Die nahe gelegene Mosel und das moderne, beeindruckende Centre Pompidou waren ebenfalls Teil dieser Rundfahrt. Nach einer kleinen Pause machten wir uns am Abend auf den Weg zu einem netten kleinen Lokal, wo wir zum Abendessen angemeldet waren. Unsere nette Kellnerin Jenny versorgte uns mit allerlei kühlen Getränken und einem leckeren Essen.

 

Zum Abschluss des Abends gab es noch etwas ganz besonderes zu bestaunen. An der Stirnseite der Kathedrale gab es die Illumination "Morphosis", gestaltet von französischen Lichtkünstlern mit Musikbegleitung. Das war wirklich sehr beeindruckend und ein wunderbarer Abschluss des Tages.

 

Am Samstagmorgen führte uns nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel unser erster Weg wieder zur Kathedrale St. Etienne. Zwei Damen des Touristenbüros erwarteten uns zu einer Führung. Wir erfuhren viel über die wechselvolle Geschichte der Kathedrale. Bei unserer Führung konnten wir dann die zahlreichen prachtvollen Glasfenster (6500 qm!!) aus verschiedenen Epochen und von namhaften Künstlern wie z.B. Marc Chagall bestaunen. Deshalb nennt man die Kathedrale auch die Laterne Gottes. Auch hier sangen wir zur Ehre Gottes noch einige Lieder. Anschließend an die Führung konnte jeder nach Belieben die Stadt erkunden. Neben der Kathedrale gab es z.B. die historischen Markthallen, in denen viele französische Köstlichkeiten angeboten wurden, ein Genuss für alle Sinne.

 

Nachmittags bestiegen wir wieder den Bus und machten uns auf den Weg ins Robert Schumann Haus ( nahe Metz gelegen ). Bei einer Filmvorführung erfuhren wir etwas über Robert Schumann, den französischen Politiker und "Gründervater Europas". Im ersten Stock des Gebäudes gab es hierzu noch eine kleine Ausstellung. Wir besichtigten seinen wunderbar angelegten Garten mit zahlreichen Sitzgelegenheiten zum Verweilen. Zum Abschluss besuchten wir die kleine Kirche auf der anderen Straßenseite, in der Robert Schumann begraben ist. Wir packten unsere Notenblätter aus und gaben auch hier wieder unter Edgars Anleitung einige Lieder zum Besten.

 

Unsere Fahrt ging nun weiter zu einer Mirabellendestillerie. Eine Mitarbeiterin erwartete uns dort und erläuterte die Entstehungsgeschichte der Destillerie und den Produktionsprozess von der Ernte bis zum Endprodukt. In einem kleinen Laden durften wir einige Kostproben nehmen und konnten uns anschließend mit Mitbringseln eindecken.

 

Nach der Rückfahrt zum Hotel gab es in der Stadt noch für jeden von uns ein herrliches Abendessen (sehr reichhaltig und lecker ). Wer wollte, konnte sich noch einmal die Illumination ansehen ( zum letzten Mal an diesem Abend ) und ein schöner Tag ging zu Ende.

  

Am Sonntag mussten wir früh aus den Federn, denn es hieß Abschied nehmen. Unser Bus brachte uns von Metz nach Luxemburg, und zwar nach Echternach. Dort wollten wir die Heilige Messe besuchen und musikalisch mitgestalten. In der Wallfahrtskirche St. Willibrord in Echternach erwartete uns auf der Orgelempore schon der sehr nette Herr Jean Marie Kieffer zum Ansingen.

 

Alle waren mit voller Konzentration bei der Sache und so klappte das Ansingen und auch das Singen während der Messe wunderbar. Die Messe wurde übrigens in Französisch, Deutsch und Letzeburgisch im Wechsel gehalten. Jeder hatte danach noch ausreichend Gelegenheit, Echternach oder die schönen Parks an der Sauer zu erkunden.

 

Unsere Fahrt ging nun weiter zur luxemburgischen Schweiz. Wir sahen interessante Felsformationen und ein Amphitheater im Wald, dessen Bühne eine Höhle war. Auch hier wurden einige Lieder gesungen. Die Akustik in der Höhle war toll. Durch das bekannte Muller-Tal fuhren wir nun zur letzten Station unserer Reise. Wir kehrten in Berdorf im Trail Inn ein, wo wir uns noch einmal stärken konnten, bevor es endgültig auf den Heimweg ging.

 

Im Bus packten nun Hermann Josef Schmitt und Winfried Rump die Ukulele und die Gitarre aus. Liederbücher wurden verteilt und noch fast bis Eitorf kräftig gesungen. Alle waren sich einig : diese Fahrt war einfach wunderbar und rundum gelungen. Ein großer Dank geht an den Vorstand, vor allem an Dorothea Storch und Martina Jürgens, die alles so hervorragend geplant und super vorbereitet hatten.

 

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal !

 

 

 

                                                                          Ulrike Rump